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Konfliktorientierte Kampfrhetorik F. Stürgkh | OKT 96

1996

Kampfrhetoriktrainer lehren, wie man sich gegen verbale Attacken wehrt und schlagfertig kontert. Durchsetzungsvermögen und Persönlickeit sollen gestärkt werden. Mit Hilfe von Kampfrhetorik ist es möglich, selbst auf Beleidigungen originell zu kontern.

In Kampfrhetorik-Seminaren von Prof. Ferdinand Stürgkh lernt man, sich gegen aggressive verbale Attacken zu wehren. Man wird mit Beschimpfungen förmlich bombardiert. Trainiert werden Reaktionsschnelligkeit, Witzfertigkeit und effiziente Erwiderungen. Kunden sind Politiker, Manager, Mobbingopfer und “neugierige Streithanseln”.

“Wenn es nicht Ihre Absicht war, sich zu bereichern, warum gingen Sie dann in die Politik?” Ein “Vorwurf” à la Ferdinand Stürgkh. “Die Leute sollen schliesslich etwas lernen”, sagt Stürgkh, der am liebsten frontal angreift. Der Trainer mit psychoanalytischem Background ist Meister der Wortspiele. Auf “Ich will mich nicht auf Ihr Niveau begeben” würde sein Konter etwa so lauten: “Wenn Sie auf mein Niveau kämen, wäre das für Sie schon ein echter Fortschritt”.

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